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Infos zu den aktuellen Themen

ELMO stellt sich vor

... ist ein absolutes Vorzeigeprojekt aus unserer Nachbarstadt, Gänserndorf. Es ist ein unabhängiger, gemeinnütziger Verein der die umweltfreundliche Mobilität in Gänserndorf mittels Elektroauto fördert. Es funktioniert wie eine Art Taxiunternehmen für Kinder und Erwachsenen, die sonst keine Möglichkeit haben in die Stadt oder zum Bahnhof zu kommen. Der Unterschied zum Taxi ist, dass die FahrerInnen alle Vereinsmitglieder sind, die ihre Dienste kostenlos zur Verfügung stellen.  

ElektroMobil Gänserndorf wurde am 5. April 2017 von Thomas Breitsprecher, Margit Drescher und Walter Lang gegründet.

Seitdem ist Emo 125.000 Km gefahren, hat circa 13.500 Fahrgäste transportiert und 25,1 Tonnen CO2 eingespart!
150 Mitglieder , davon 36 FahrerInnen sind nun dabei.

Der Verein hat 2 Renault Zoe R90 Elektroautos im Betrieb und ist an 6 Tagen die Woche unterwegs. 

Margit zeigt uns wie Elmo tankt. Der Stromanschluss wird beim Kindergarten Wolkenschiff  angedockt und dort übernacht geladen. Der Strom ist umweltfreundliche Solarenergie. 
Die Ladezeit beträgt 3 Stunden und Elmo schafft 300 km wenn er voll getankt ist.

Wir sind eine Runde mit Elmo gefahren. Das Auto ist leise und sehr bequem.

Vielen Dank, Margit, dass wir Elmo kennen lernen dürften.

Weitere Infos darüber findest du auf ihrer Homepage.
https://www.elektromobil-gf.at/p

Lebensmittel-verschwendung

Die Verschwendung von Lebensmitteln ist ein großes ethisches Problem – und sie belastet die Umwelt. Lebensmittelabfälle treten in der gesamten Herstellungskette auf, von der ursprünglichen Erzeugung bis hin zu den privaten Haushalten. Gleichzeitig wäre es leicht, einen großen Teil der Abfälle zu vermeiden.

Quelle: Umwelt im Unterricht: Materialien und Service für Lehrkräfte – BMU- Bildungsservice 

Was bedeutet "Lebensmittelverschwendung"?

Die Welternährungsorganisation FAO unterscheidet zwei Bereiche der Lebensmittelabfälle: Lebensmittelverluste und Lebensmittelverschwendung.

Als Lebensmittelverluste bezeichnet die FAO den Anteil, der verloren geht oder verdirbt, bevor das Produkt fertig beziehungsweise im Handel ist. Dazu zählen zum Beispiel Kartoffeln, die bei der Ernte vom Anhänger fallen. Zu solchen Verlusten können verschiedenste Ursachen während der Ernte, der Lagerung, beim Verpacken oder beim Transport führen.

Als Verschwendung bezeichnet es die FAO, wenn zum Verzehr geeignete Lebensmittel weggeworfen werden oder verderben. Dazu zählen zum Beispiel Bananen, die im Handel weggeworfen werden, weil ihre Schale fleckig geworden ist. Ursachen für die Verschwendung sind zum Beispiel Missverständnisse beim Mindesthaltbarkeitsdatum, falsche Lagerung oder nachteilige Einkaufs- und Kochgewohnheiten.

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Die Abfälle unterscheiden sich zudem danach, ob sie vermeidbar sind. Nicht vermeidbar ist zum Beispiel, dass bei der Zubereitung von Speisen die nicht essbaren Bestandteile von Lebensmitteln entfernt werden. Dazu zählen zum Beispiel Bananenschalen oder Knochen. Teilweise vermeidbar sind Lebensmittelabfälle, die aufgrund von Gewohnheiten entstehen. Zum Beispiel schälen viele Menschen Äpfel, andere essen sie dagegen gern mit Schale. Als vermeidbar gelten Abfälle, wenn die Lebensmittel zum Zeitpunkt der Entsorgung noch genießbar waren oder bei rechtzeitigem Verzehr genießbar gewesen wären.

Wie kommt es zu den Verlusten?

Lebensmittelabfälle treten in der gesamten Herstellungskette auf, von der ursprünglichen Erzeugung bis hin zu den privaten Haushalten. Die Europäische Umweltagentur führt folgende Quellen und Anteile der Lebensmittelverschwendung auf:

Haushalte 42%
zu viel eingekauft
schlechte Lagerung
Verwechslung von Produkten 
Wegwerfen und Produktteilen, zum Beispiel Apfelschalen und Brotkrusten
Zubereitung zu großerPortionen, Reste werden weggeworfen

Herstellung 39%
Nebenprodukte wie Tierkadaver und Knochen aus der Fleischerzeugung
Ausschuss

Beschädigte Produkte 
Überproduktion

Gastronomie 14%
Zu große Portionen, 
Gäste dürfen Reste nicht mitnehmen 
Schwierigkeiten bei der Planung der Nachfrage


Groß- und Einzelhandel 5%
Temperaturveränderungen 
Ästhetischer Standard 
Verpackungsmängel 
Überbestand

Was kann ICH tun?

Da die Mehrheit der Verschwendung aus dem Privathaushalt kommt, kann jeder von uns eine große Rolle dabei spielen. Durch bessere Planung beim Einkaufen und die richtige Lagerung von Lebensmitteln können wir unnötige Verschwendung reduzieren. Hier findest du einen guten Ratgeber: Zu gut für die Tonne.
Bei größeren Mengen ist die Initiative "Foodsharing" sehr zu empfehlen.

Insektenhotels 

Ein Insekten- oder Nützlingshotel ist eine Unterkunft für bestimmte Insekten, die für Gärtner und Menschen nützlich sind. Diese Insekten werden auch als Nützlinge bezeichnet. In das Insektenhotel können einzelne Insekten einziehen und das ganze Jahr ein Zimmer „mieten“. In dieser Zeit entwickeln sich die von ihnen abgelegten Eier zu erwachsenen Insekten. Nisthilfe und Unterschlupf, mit diesen Begriffen können die wichtigsten Funktionen eines Insektenhotels wohl am treffendsten beschrieben werden.

Quelle: http://www.insekten-hotels.de/ (6/10/18)


Worauf soll man achten?

Wenn ein Insektenhaus nicht nur als Gartenaccessoire dienen, sondern wirklich neuen Lebensraum für unterschiedliche Nützlinge bieten soll, muss bereits vor dem Bau einiges beachtet werden. Denn das Insektenhotel kann noch so stabil konstruiert und mit natürlichen Werkstoffen befüllt sein: Wenn sich in der näheren Umgebung nur sterile Grünflächen und importierte Blühpflanzen befinden oder Bäume und Sträucher fehlen, wird man vergeblich auf Besuch und Besiedelung der Unterkunft warten.
Nur einheimische Blumen, Sträucher, Bäume und Pflanzen, Wildkräuter und Wiesenblumen bieten den fliegenden Gästen genügend Nahrung, um sie am Standort zu halten. Optimal wäre hier ein komplett naturnah gestalteter Garten, ein in Teilen dahingehend ausgerichteter Garten ist aber auch schonmal ein guter Anfang. Um die Attraktivität des Standortes zu erhöhen, kann den Bewohnern ausreichend Material wie Sand und Lehm zum Eigenbau zur Verfügung gestellt werden. Außerdem ist es vorteilhaft, wenn das Insektenhotel über eine Wasserstelle in der Nähe verfügt. Kleine flache Schalen wie z. B. Vogeltränken sind gefahrlos und für Insekten besser geeignet als große, tiefe Gefäße.


Hochbeete

Das Hochbeet vereint folgende wesentliche Merkmale: Das Wegfallen des Bückens bei der Gartenarbeit durch die Höherstellung des Beetes; sehr wenig Unkraut, da der Hauptsamenflug am Boden stattfindet; keine Schnecken, wenn ein Schneckenzaun angebracht wird; die Nutzung der Verrottungswärme von unten (bei den Wurzeln) durch den schichtweisen Aufbau und damit verbunden ein wesentlich schnelleres Wachstum. Durch das zusätzliche Anbringen einer Abdeckung kann dann das Hochbeet auch als Frühbeet genutzt werden. Durch den aufstrebenden Trend des Urbanen Gartenbaus erfreuen sich Hochbeete auch in städtischen Gebieten steigender Beliebtheit. Der Grund dafür ist, dass keine Grünfläche nötig ist, um einen Garten zu betreiben und dementsprechend auch auf Terrassen, Hinterhöfen oder Eingangsbereichen eine Bepflanzung möglich wird.


Quelle:
https://de.m.wikipedia.org/wiki/Hochbeet (6/10/2018)

Aufbau

Das Hochbeet bietet dem Gärtner auch die Möglichkeit, verrottbare Materialien, wie zum Beispiel Gartenabfälle, im Garten selbst zu verwerten. Als Basis kann man am Boden ein engmaschiges Drahtgitter – wie zum Beispiel alten Drahtzaun – gegen Wühlmäuse und andere Nager einbauen. Dann folgt Baumschnitt, Strauchschnitt ca. 30 cm-Gartenabfälle, Laub und Rasenschnitt, reifer Kompost, reifer Mist ca. 20 cm, Gartenerde ca. 25 cm.

Die Linde

Der Stamm ist meistens ganz gerade und wird mächtig dick. Die Sommerlinde kann bis 40 m hoch und sogar 1000 Jahre alt werden.
Sie wächst verstreut in den Laubwäldern Europas und liebt lockeren Boden. Die Blütezeit ist im Juni. Die Rinde ist dunkelgrau mit feinen Furchen. Verwendung: zum Drechseln und Schnitzen, für Modelle, in der Bildhauerei.

Erkennung

Die Blätter der Linde sind 7-12 cm und damit größer als bei anderen Lindenarten. Sie sind herzförmig, mit einer schlanken Spitze und haben einen gesägten Blattrand.


Die Linde - Laubbaum Steckbrief

Name: Linde
Lateinischer Name: Tilia
Anzahl der Arten: ca. 40 Arten
Verbreitungsgebiet: Mitteleuropa, Zentralasien
Früchte: kleine Nüsse
Blütezeit: Mai-Juli
Höhe: 10-30m
Alter: bis zu 800 Jahren
Eigenschaften der Rinde: grau, längliche Furchen Eigenschaften des Holz: rot-gelblich, dicht, anfällig für Baumpilze Standorte des Baumes: kalkhaltige, sandige und lehmige Böden Blatt: ca. 5cm lang, herzförmig, spitz zulaufend
Interessantes über den Lindenbaum Zur Pflanzengattung der Linden (Tilia) gehören ungefähr 40 verschiedene Arten, von denen
mit Sommerlinde, Winterlinde und Silberlinde drei in Europa heimisch sind. Daneben existieren noch weitere bastardisierte Arten, u.a. die Holländische Linde.
In Mitteleuropa haben Lindenbäume eine lange Kulturgeschichte und sind fester Bestandteil vieler Mythen und Sagen. Schon bei den Germanen galten sie wegen ihres enormen Alters (bis zu 2000 Jahre; in der quantitativen Gesamtbetrachtung finden sich unter den ältesten Bäumen Europas (>1000 Jahre) am häufigsten Linden) als heiliger Baum. In der Nibelungensaga kommt ihnen sogar eine entscheidende Rolle zu: Beim Bad des Siegfrieds in Drachenblut fällt ein Lindenblatt zwischen seine Schulterblätter und verhindert seine Unsterblichkeit.
Viele Orte in Mitteleuropa hatten früher ihre Dorflinde, die das Zentrum des Ortes bildete und Treffpunkt für den Nachrichtenaustausch und die Brautschau war. Anfang Mai wurden meist Tanzfeste unter diesem Baum – zum Teil auch auf sogenannten Tanzlinden – gefeiert. Außerdem wurde hier auch meist das Dorfgericht abgehalten, eine Tradition, die auf die germanische Gerichtsversammlung, das Thing, zurückgeht. Die Linde ist deshalb auch als „Gerichtsbaum“ oder „Gerichtslinde“ bekannt.
Nach Kriegen (oder Pestepidemien) gab es den Brauch, sogenannte Friedenslinden zu pflanzen. Die meisten erhaltenen Exemplare erinnern an den Deutsch-Französischen Krieg von 1870/71
Bienen finden in Lindenblüten eine große Menge an Pollen und Nektar vor. Angesichts dessen, eignen sich Linden hervorragend als Bienentrachtpflanze für schmackhaften Lindenblütenhonig. Auch die Blätter vieler Arten sind essbar.
Getrocknete Lindenblüten ergeben einen Heiltee, der beruhigend auf die Nerven wirkt. Bei Erkältungen hilft er durch seine schweißtreibende und den Hustenreiz lindernde Wirkung.
Vor der Einführung von Leinen und Hanf (also vermutlich bis zur Spätantike) verwendete man in Mitteleuropa die Fasern des weichen Lindenholzes – den Bast – zu r Herstellung von Seilen, Matten, Taschen und Kleidung. Der Lindenbast wurde im Mai von jungen Linden (auch Baest genannt) gewonnen, indem man die Rinde abschälte, die weiche Innenseite abtrennte und ins Wasser legte, bis sich der Bast ablöste, der dann in der Sonne getrocknet wurde.
Quelle: https://de.m.wikipedia.org/wiki/Sommerlinde (2.9.2018)