Jahresabschluss

2018-2019 ist zu Ende. Wir haben mit einem Radausflug-Picknick gefeiert. Zuerst haben wir unseren Baum im Pfarrgarten besucht, dann sind wir zum Pfadfindergelände geradelt und haben ein köstliches Picknick aus Obst und Gemüse genossen. Mittels Rätselrallye konnten wir uns an unseren vielfältigen und erfolgreichen Aktionen erinnern. Wir haben das Gefühl, dass wir heuer viel gelernt haben und dass unsere so wichtige Botschaft durch unser Handeln viele Menschen erreicht hat. 


Fridays for Future - Wien, 31.Mai 2019

Mit über 30.000 SchülerInnen und Erwachsenen haben wir an die große Demo für Umweltschutz teilgenommen. Die Highlight des Tages war Greta Thunberg hautnah erleben zu können. 

Marchfeldmesse 2019

“Rettet die Bienen! Rettet die Welt!” tönte es am Samstag lautstark durch die Hallen der Marchfeldmesse, als eine Gruppe Kinder mit Plakaten durchmarschierte. Sie teilten auch Samen für insektenfreundliche Blumenwiesen an die Besucher und Besucherinnen aus und informierten diese über ihre Anliegen. Die überraschten Messebesucher zeigten sich von den engagierten Kindern beeindruckt und reagierten mit großem Zuspruch und Applaus!

Bürgermeister Deltl besucht uns

Bürgermeister Ludwig Deltl setzt sich nicht nur in seiner Gemeinde Strasshof, sondern auch im ganzen Bezirk Gänserndorf für Umweltanliegen ein und besuchte die Rettungskinder am Samstag auf der Marchfeldmesse. Er erzählte ihnen von einer aktuellen Initiative der Gemeinde in Zusammenarbeit mit Global2000, die für die Bepflanzung von Insektenwiesenflächen entlang des Bahndamms sorgt. Die Kinder wurden zu einem weiteren Gespräch ins Gemeindeamt eingeladen wo sie Ihre Anliegen vorbringen können.

Elektro Mobil

Es gibt sie bereits: Elektro Autos! Und dieses Auto leistet wertvolle Taxidienst in Gänserndorf. Wir haben "Elmo" und den Verein kennen gelernt.

Tiergarten Schönbrunn

Jede sechste Tierart ist durch den Klimawandel bedroht. In einer Führung durch den Tiergarten haben wir eigene besonders gefährdete Arten und ihre Notlage kennen gelernt. 

Vegetarisch Kochen

Der wertvollste und gleichzeitig einfachste Beitrag zum Klimaschütz den wir leisten können ist weniger Fleisch zu essen. Auf vielerlei Art belastet die Fleischproduktion unsere Umwelt - vom Methanausstoß der Rinder bis zur Abholzung der Regenwälder für Sojaplantagen, geschweige auch die Brutalität der Massentierhaltung und -transport. 

Wir wollten erfahren, wie leicht und lecker vegetarische Kost ist und haben ein Mittagessen gekocht und gemeinsam mit unseren Eltern gegessen. Alle waren begeistert. Wir haben Kürbiscremesuppe, Gemüsecurry mit Reis und Sojabolognese mit Nudeln und Wintersalat gekocht.


Verpackung

Gerade in der Weihnachtszeit wird vieles unnötig verpackt und verschwendet. Wir haben Beispiele von unnötige Verpackung angeschaut, überlegt, wie wir sie vermeiden könnten und anschließen unsere eigene Geschenkpapier für die Festtage gebastelt. 

Lebensmittelverschwendung

Wir werfen ein Drittel aller Lebensmitteln in den Müll während über 900 Millionen Menschen auf der Welt verhungern. 

Da rennt etwas ganz schief!

Die Rettungskinder waren auf der Spur...

Team Tafel

Jeden Samstag wird am Gutshof in Strasshof ein Wunder möglich gemacht. Rund 15, Freiwillige sammeln Lebensmittel und Hygieneartikel aus den Supermärkten, Bäckereien und Gärtnereien, der Umgebung. Sie transportieren und sortieren, durchforsten, ordnen und verwalten jede Woche rund 1,3 Tonnen an Lebensmittel mit knappen Ablaufdatum. Die Waren werden vom Handel und von Produzenten aussortiert und gespendet. So wird nicht nur vielen Menschen geholfen sondern auch noch ein wichtiger Beitrag gegen Lebensmittelverschwendung geleistet.

 

Die Kinder vom Umweltclub konnten sich bei der Team Tafel Österreich in Strasshof über die Tätigkeit der Tafel informieren und sogar ein wenig bei den Vorbereitungen mithelfen.
Vielen Dank an Maria Schravogl vom Roten Kreuz.

Maria Schravogl vom Roten Kreuz hat alle Fragen der Kinder beantwortet. „Wer bekommt die gespendeten Lebensmittel?“, wollten die Kinder wissen. Bei der Tafel können sich Menschen mit niedrigen Einkommen oder aktueller Notlage Lebensmittel abholen. Beim ersten Mal wird mit den Klienten ein Formular ausgefüllt. Dann bekommen sie eine Kundenkarte mit der sie jeden Samstag Waren beziehen können. Die Menge ist abhängig von der Familiengröße und dem Warenbestand.
 
Die Halle sieht aus wie ein kleiner Supermarkt, die Kinder sind überrascht von der Vielzahl an frischen Lebensmitteln, Milchprodukten und Bäckereiwaren. 
 
Gerhard Wessely erzählt, dass heuer, mit Stand Ende Oktober, bereits 100 000 kg gespendet wurden! Aber der Bedarf ist hoch und es bleibt nichts über. Hier werden keine Lebensmittel weggeworfen!
Jedes Wochenende kommen ca. 70 Personen zur Tafel um für sich und ihre Familien (also insgesamt mehr als 200 Menschen) Waren abzuholen.
 
Maria Schravogl erzählt uns, dass für manche Menschen die Hemmschwelle hoch ist diese Hilfe anzunehmen. Dabei muss sich niemand schämen, die Helfer wissen, jeder kann in die Situation kommen auf Hilfe angewiesen zu sein. 
 
Für die ehrenamtlichen Mitarbeiter gibt es viel zu tun. Schon um 06:30 beginnt die erste Abholtour, ab 15:00 Uhr läuft dann alles auf Hochtouren um pünktlich um 18:30 mit der Ausgabe beginnen zu können.
 
Nicht nur die Kinder waren beeindruckt von der Arbeit der Tafel, spontan haben einige Kinder und Begleitpersonen noch Dinge eingekauft die seltenen gespendet werden (z.B. lang haltbare Lebensmittel, Hygieneartikel) und der Tafel gespendet. (Roswitha Troppmann)

Film - "Die große Verschwendung- Wenn Essen zu Abfall wird"

Beim Novembertreffen haben sich die Kinder dann weiter über die Gesamtsituation informiert. Der Film zeigte, wie Lebensmitteln in Österreich und rund um die Welt geerntet, verarbeitet, verpackt, verkauft, weggeworfen und, (in manchen Fällen) recycled werden. Wegen Schönheitsfehler scheiden Tonnen von Bananen, Gurken usw für den Verkauf in Europa aus. Haushalten werfen noch brauchbare Milchpackungen weg, weil formell das Ablaufdatum überschritten ist. 

Es war erschreckend zu erfahren, dass 42% der Verschwendung nicht bei den Supermärkten oder Restaurants liegt, sondern bei UNS ZUHAUSE!

Diözesanen Umweltpreis 2018

Am Freitag, den 16. November 2018 wurde der Diözesane Umweltpreis 2018 an einige Pfarren in NÖ im Bildungshaus Schloß Großrußbach verliehen.

LH-Stv. Dr. Stephan Pernkopf, Weihbischof Anton Leichtfried, Weihbischof DI Mag. Stephan Turnovszky und Superintendent Mag. Lars Müller-Marienburg überreichten die Auszeichnungen an die Pfarre Langegg (Diözese St. Pölten), die Pfarre Mödring (Diözese St. Pölten), das St. Georghaus Bad Traunstein (Diözese St. Pölten), die evangelische Gemeinde Wiener Neustadt (Evangelische Kirche NÖ), die Pfarre Großebersdorf (Erzdiözese Wien) und die Pfarre Strasshof (Erzdiözese Wien).

Diese Auszeichnung für pfarrliches Engagement im Dienste der Umwelt geht an die Pfarre Strasshof, weil sie in vielfältiger Weise auf Nachhaltigkeit achtet.
Das reicht vom Mehrweggeschirr bei Pfarrfesten bis zum Flohmarkt, Fair Trade Kaffee, Energiesparen und ihre Handarbeitsrunde. Besonders erwähnt aber wurde der Umweltclub "Rettungskinder", der einen wesentlichen Beitrag zum Umweltbewusstsein und  zur Umweltbildung leistet. 
Hier hält unser Andy stolz den Scheck über €1000 gemeinsam mit PGR Umweltreferentin Susanne Maschek. Gratulation!!

Planung 

Für das bevorstehende Arbeitsjahr hatten wir viel vor.